Rauchfreitraining

Das Tübinger Programm
Cornelie C. Schweizer hat in Ihren Studien an der Universität Tübinger unter Dr. Prof. Dirk Revenstorf belegt, dass Hypnose für Raucherentwöhnung ein sehr erfolgreiches Verfahren ist. In empirisch durchgeführten Studien waren nach einem Jahr über 50% rauchfrei, während die Vergleichsgruppe, die Versuche im Alleingang durchführte nur bei 3% bis 11% Erfolg hatte, d.h. nach einem Jahr abstinent war.

Die Behandlung von Tabakabhängigkeit ist ein komplexes Thema. Es handelt sich dabei um eine physiologische und vor allem psychische Abhängigkeit. Mit dem Entschluss zum Rauchen aufzuhören, sind außerdem meist Ängste vor Gewichtszunahme, Probleme im Umgang mit Stress, Aggressionen und das vorübergehende Fehlen von Rauchpausen und anderen sozialen Mechanismen die Herausforderung. Das Tübinger Programm zur Raucherentwöhnung berücksichtigt all diese Faktoren und verhilft so zu dauerhafter Abstinenz.

Im Erstgespräch werden das Rauchverhalten, der persönliche Hintergrund, sowie die Rauchgewohnheiten besprochen. Hier gibt es auch meist viele Fragen zur Hypnose und auch Gelegenheit, einen ersten Trancezustand kennen zu lernen. Empfehlenswert ist es auch, ab der ersten Sitzung regelmäßig Selbsthypnose zu üben.

Der zweite, dritte und vierte Termin findet jeweils im wöchentlichen Abstand statt. Der Raucher bestimmt in den nachfolgenden Sitzungen selbst, wann es aus dem eigenen Wunsch heraus möglich ist, Abschied von der Zigarette zu nehmen ein rauchfreier und unabhängiger Lebensabschnitt beginnt.

Empfehlenswert ist, nach ca. 2 Monaten zu einer Auffrischungssitzung zu kommen.