Traumatherapie

Was ist EMI?
Eye Movement Integration (EMI) ist eine neue Methode, um wiederkehrende und negative traumatische Erinnerungen zu überwinden. Diese Technik wurde von Steve Andreas 1989 entwickelt und wurde dann von Danie Beaulieu (Kanada) weiterentwickelt und wird heute international gelehrt und zertifiziert.


Traumatische Erinnerungen werden in spezifischen Teilen des Gehirnes unverarbeitet abgespeichert. Gerade bei traumatischen Erlebnissen ist es so, dass diese wenn bestimmte Trigger an diese ungelösten Erfahrungen erinnern die Gefühle des erlebten Trauma wie Ohnmacht, Hilflosigkeit, Angst, Trauer unsere Persönlichkeit "überschwemmen" und wir uns völlig unerwartet wieder in dieser traumatischen Situation fühlen oder Gefühle der Angst, Hilflosigkeit, Trauer und Panik uns einschränken.


EMI arbeitet mit Augenbewegungen, die in der Therapie ganz langsam angeleitet werden. Da eine direkte Verbindung zwischen Augenbewegungen, sensorischem und emotionalem Gedächtnis besteht kann mit EMI das negative Ereignis neu verknüpft werden und somit die destruktive Macht genommen werden. Es erfolgt dann im Gehirn eine neue Abspeicherung im Langzeitgedächtnis.


Die EMI Methode bringt eingebettet in eine Psychotherapie oft in wenigen Sitzungen eine signifikante Erleichterung.


Anwendungsgebiete von EMI
Bei allen leidvollen selbst erlebten Erinnerungen wie Gewalterfahrungen, Unfällen, Katastrophen, Todesfällen


Oft werden aber nicht nur Opfer traumatisiert, sondern auch Zeugen oder Helfer, etwa Mitarbeiter von Rettungsdiensten oder Polizisten, die bei Unfällen, Katastrophen, Verbrechen im Einsatz sind.


Ebenso können lang andauernde Beziehungsbelastungen Traumata hervorrufen, Wie zum Beispiel emotionale Vernachlässigung, Verlassenheits- Erfahrungen, Stalking, Ausgrenzung, Mobbing, Verwahrlosung.